Wachenheim

im Zellertal

Wachremer Kerb 2017

Erfolgreiche Kerwe an den verschiedenen Tagen

Die Wachenheimer Kerwe startete traditionell am Freitag mit den Kerwespielen des TUS auf dem Sportplatz.

Ein Organisationsteam mit Mona Emig, Carmen Dangmann, Annette Gießen und Marion Kaege vom TuS sowie Matteo Stabel und Nils Litkie von der Kerwejugend hatte sich zur Unterhaltung und allgemeinem Gaudi vier abwechslungsreiche Spiele ausgedacht und die bewährte Mannschaft des TUS sorgte wieder für ausreichend Speisen und Getränke. Mit einem kleinen Feuerwerk endete bei eintretender Dunkelheit der erste Kerwetag.

Am Samstag stand im Zeichen des Dorfwettbewerbs und der Gemeinsamkeit der Kerweumzug auf dem Programm.

Ein Hauch von Herbst mit wohltuend abgekühlten Temperaturen nach vielen hochsommerlichen Tagen lockte die Wachenheimer und zahlreiche Besucher am frühen Samstagnachmittag auf die Dorfstraßen. Der diesjährige Kerweumzug war zwar klein, aber dafür inhalts- und ideenreich. Mit dem Einsatzwagen der Feuerwehr an der Spitze führte der Zug vom Sportplatz aus rund einen Kilometer über die Bockenheimer Straße und die Hauptstraße bis zu deren Ende an der Einmündung in die Wormser Straße. „Die fliegenden Hirsche“, ein kreativer Stammtisch, machten mit einem Festwagen auf sich aufmerksam. Mit „Helau“ präsentierten sich die „Närrischen Wachteln“ mit ihrer Präsidentin Annelie Lösch. Quirlig zeigten sich die Jüngsten vom Turn-und Sportverein, indem sie in ihren blauen T-Shirts durch den Ort zogen und dabei ihre Beweglichkeit durch Radschlagen eindrucksvoll vorstellten. Natürlich fehlten auch die Gymnastikfrauen vom TuS nicht, die, bunte Bänder schwingend, für ihre wöchentlichen Turnstunden warben.

Unter dem Motto „Wachrem is great again – Sieger im Kreis AZ-WO“ stand der Motivwagen der Kerwejugend und zeigte voller Stolz den Erfolg der Zellertal-Gemeinde beim diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, denn die aktiven Wachenheimer hoffen schließlich, sich am Mittwoch, 6. September, sogar in die Landessiegerliste eintragen zu können. Die örtliche Wählergruppe der FWG setzte mit ihrem Wagen ebenfalls auf das vorgenannte Ziel, im Landesentscheid ganz vorne zu landen. Mit im Kerweumzug war die Kerwejugend aus dem benachbarten Einselthum, die, für ihre Kerwe im November werbend, unter dem Motto „Gude Freunde gebt mer ä Zwiwwel“ unterwegs war und auch solche an die Zuschauer ausgab. Von einem mächtigen Traktor gezogen wurde der bunte Wagen einer munteren Kerwejugend aus Monsheim.

Beim anschließenden Musik- und Tanzabend mit den legendären „Guitar Tigers“ im Winzerhof Eberle hielten die Kerweborsch Nils Litkie und Matteo Stabel zu Beginn eine lockere Kerwerede, allerdings etwas zu kurz in diesem Jahr, wie Matteo Stabel zu erkennen gab. „Das Volk von Wachenheim war eben zu brav, machte keine gravierenden Fehler, die zu erwähnen gewesen wären“, sagte er. Bis tief in die Nacht gab es bei beschwingter Tanzmusik der „Guitar Tigers“ ein buntes Treiben.

Der Sonntag startete mit einem Kerwegottesdienst mit Pfarrer Ernst-Ludwig Köpp. Anschließend fand man sich zum gemütlichen Beisammensein im Zollhaus, bei Westwind/Weingut Hein oder  in der Weinstube Heinz ein.

Zum Kerwe-Ausklang am Montag war das Zollhaus von 11 bis 14 Uhr zum Kerweessen mit traditionellem Sauerbraten geöffnet. Im Winzerhof Eberle spielte ab 18 Uhr die Gruppe „Pirm Jam“.

 „Kerweparrerin“ Heike Eckstein „beerdigte“ im Beisein zahlreicher „Trauernder“ das Fest des Jahres in bekannt theatralischer Art und tröstete die Kerweliebhaber damit, dass es ja im nächste Johr  wie schunn seit eh unn jeh  widder Kerb gibt.“.

In den Händen einer engagierten Kerwejugend lag nun schon im dreizehnten Jahr die gesamte Organisation des Samstags und auch des Kerwemontags. Einmal mehr ein Zeichen dafür, dass das Dorf Zukunft hat.

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