Wachenheim

im Zellertal

Theaterabend beim Frauenbund Wachenheim-Mölsheim

IG Theater“ aus Flörsheim-Dalsheim zu Gast

Es ist langjähriger Brauch des Frauenbundes Wachenheim-Mölsheim das Ver-einsjahr mit zahlreichen Aktivitäten in beiden Gemeinden mit einer Theater-darbietung im Bürgerhaussaal  Wachenheim ausklingen zu lassen. Der Verein stiftet den Reinerlös aus den Theaterabenden stets für einen gemeindlichen Zweck. 2016 findet der Spendenbetrag für die Gestaltung eines Vordaches an der Trauerhalle auf dem Mölsheimer Friedhof Verwendung.

 

Die rührigen Damen des Frauenbundes mit ihrer Vorsitzenden Gerda Hoffmann konnten dieses Mal die „IG Theater“ aus dem benachbarten Flörsheim-Dalsheim für einen fröhlichen Theaterabend gewinnen. Die achtköpfige Gruppe konnte in bester Spiellaune mit dem Schwank „Es ist alles in Butter“ einem aufnahme- und erwartungsfrohen Publikum einen kurzweiligen unterhaltsamen Abend bieten. Es gab viel zu lachen, Szenenbeifall blieb nie aus. Allerdings hatte der Frauenbund sich einen etwas stärkeren Besuch gewünscht.
 

In dem Zweiakter gingen teils in belebender heimatlichen Mundart, teils in Schriftsprache munter die Dialoge hin und her.
 

Zum Stück: Wilhelm Bendel ist Inhaber einer Fabrik für Damenunterwäsche. Als Sekretärin arbeitet seine Ehefrau Wilma im Betrieb mit. Sie ist auch Mitglied eines „Sitten wahrenden Vereins“ und hat mit ihren Vereinsfreundinnen eine Mallorca Reise geplant. Mit diesem Vorhaben beginnen betriebliche und familiäre Probleme. Um die Geschichte zu komplizieren hat zeitgleich noch eine angebliche Urlaubsbekanntschaft von Wilhelm Bendel für diese Zeit ihren Besuch ansagt.
 

Spannend wird es, als sich herausstellt, dass der Freund der 20 jährigen Tochter Heike den Vorstellungen von Vater Wilhelm in keiner Weise entspricht. Es wird „rauchig“ in der Familienküche der Bendels. Am laufenden Band wird gemauschelt, vertuscht und intrigiert bis die aufmerksame, fürsorgliche, aber auch neugierige Nachbarin Clementine Nagel  in das sich androhende Chaos vermittelnd eingreift. Wie bei allen Possen endet das Spiel mit einer für alle Beteiligten zufriedenen Lösung.
 

Die unerwartet angereiste Urlaubsbekanntschaft entpuppt sich als Geschäftspartnerin die von einer Zeitarbeitsvermittlungsfirma kommt, der eingangs unbeliebte Freund der Tochter mit Hang zum Theaterspiel, wird zum patenten Schwiegersohn mit guten geschäftlichen Ideen und steigt zum künftigen Organisator der Unterwäsche Fabrik auf. Der ledige Oberbuchhalter Kasimir, der so gerne eine Partnerin gehabt hätte bleibt am Ende weiterhin ledig.
 

Ehefrau Wilma, perfekte Chefsekretärin, hatte den Durchblick und alles geschickt inszeniert und eingefädelt. Chef Wilhelm Bendel: „Ich habe nichts anderes von meiner Frau erwartet“, war am Ende froh einen patenten Schwiegersohn und eine gute Geschäftspartnerin gefunden zu haben. Alle   waren zufrieden und konnten lautstark verkünden „Leute es ist alles in Butter“. Normalität war bei den Bendels wieder eingekehrt.
 
Mit gebührendem Applaus wurde die Gruppe, von Beate Strubel geleitet, verabschiedet.
 

Die Darsteller: Heinz Korst, Ute Frey, Tamina Hartmann, Melanie Fries, Kirsten Schröder, Klaus Mettenheimer, Wilfried und Beate Strubel
Souffleuse: Ingrid Haffke                                                                               
Organisation:  Rüdiger Strubel

Wolf-Dieter Egli

 

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