Wachenheim

im Zellertal

Wachenheimer Seniorengruppe schaut sich Kaltwassergeysir in Andernach an

Die Altstadt erkunden, bummeln, plaudern und als Highlight ein Besuch am Kaltwassergeysir: Der diesjährige Jahresausflug führte die Wachenheimer Seniorengruppe erstmals unter Führung von Simone Schober nach Andernach. Insgesamt 50 Reisende, darunter Fahrgäste aus Wachenheim, Mölsheim und Westhofen, waren dabei.

Zügig ging es Richtung Andernach, doch ein Halt an der Moseltalbrücke durfte nicht fehlen. Die Brücke zwischen Dieblich und Winningen im Verlauf der A 61 überquert die Mosel und verbindet gleichzeitig den Hunsrück mit der Eifel. Weite Ausblicke von dort ins untere Moseltal boten sich den Reisenden – und das aus 80 Metern Höhe. Interessant war auf der Weiterfahrtauch der Blick auf das Atomkraftwerk Mühlheim-Kärlich, wo kürzlich mit dem Abriss des 160 Meter hohen ehemaligen Kühlturms begonnen worden war.

In Andernach angekommen, boten die Altstadt und ihr unmittelbares Umfeld am Rhein reichlich Gelegenheit zum Bummeln, Plaudern und Kaffeetrinken. Danach gings ins Geysirzentrum, wo die Reisegruppe sehr informativ über die Geschichte und die Wirkungsweise des Geysirs aufgeklärt wurde. Mit dem Fahrstuhl ging es schließlich 4000 Meter ins Erdinnere hinab – zumindest wird das dem Besucher so suggeriert; eine raffinierte Technik macht’s möglich. Anschauliche Einblicke in die Vorgänge im Erdinneren inklusive.

Blubbern und sprudeln ließen es die Senioren dann an den Mitmach-Stationen und konnten sich so über die Wirkungsweise des „Sprudel-Wunders“ informieren. 2008 wurde der Geysir Andernach offiziell ins Guinnessbuch der Rekorde als höchster Kaltwassergeysir der Welt eingetragen. Die sich anschließende kurze Schifffahrt von Rheinkilometer 612 bis 615 zum Ausflugziel Geysir war ein besonderes Erlebnis. . Etwa acht Minuten dauerte der Ausbruch des Geysirs bis auf eine Auswurfhöhe etwa 50 Metern ehe er wieder zusammenfiel. Bei der sommerlichen Temperatur war die Verbreitung der Wasserfontäne eine gelungene gute Abkühlung für die Zuschauer.

Der erlebnisreiche Tag wurde mit einem Abendessen nahe Gensingen beendet. Wohlbehalten waren alle gegen 21 Uhr wieder zu Hause.


Quelle: WORMSER ZEITUNG vom 14.Juni 2018 von Wolf-Dieter Egli

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