Wachenheim

im Zellertal

Nachwort zur Kerwe

Großes Dankeschön an die Kerwejugend und Ihre Helfer

Die Wachenheimer Kerwe kann erneut als sehr erfolgreich bezeichnet werden.

Obwohl der Veranstaltungsort für den Samstag und Montag auf das Bürgerhausumfeld verlegt werden musste, hat die Kerwejugend diesen Umstand mit Bravur gelöst .

Mit einer großen Umsicht wurden die Zelte, der Ausschank und die Bar platziert. Das Angebot war gut und die überaus zahlreichen Kerwegäste wurden flott und zufriedenstellend bedient.

Dass die mittlerweile sehr jungen Wachenheimer eigenverantwortlich eine Veranstaltung in dieser Größenordnung ohne Probleme meistern können, stimmt auch für die Zukunft zuversichtlich.

Hierfür ein großes Dankeschön von uns allen.

Ein ebenso herzliches Dankeschön an alle weiteren Beteiligten auf dem Sportplatz und den gastronomischen Anbietern für ein sehr buntes und vielfältiges Angebot, was unsere Kerwe ausmacht.

Richtig rund läuft dieses Dorffest aber auch, weil viele Wachenheimer hinter den Kulissen beim Auf- und Abbau, beim Umzug und, und, und……………… ,ohne sich lang bitten zu lassen, mitwirken. Auch ihnen gebührt ein besonderer Dank.

Dies ist gelebte Dorfgemeinschaft.

Dieter Heinz

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Bericht zum Kerweumzug

Wachenheim, am östlichen Eingang zum Zellertal gelegen und mehr denn je, wichtiges Bindeglied zwischen Rheinhessen und der Pfalz, zeigte einmal mehr wie wichtig es seinen Bewohnern ist, Tradition zu bewahren und zu pflegen ohne den Blick auf die Zukunft zu verlieren. Der Kerweumzug der am Samstagnachmittag sich durch die Straßen   der 700 Einwohner zählenden Zellertal Gemeinde bewegte, spiegelte dies in bunter Vielfalt vergangenes und zeitnahes Ortsgeschehen in beeindruckender Weise. Die Verbundenheit zum Zellertal und seinen Ortschaften war an den Umzugsbeiträgen aus Niefernheim, Bubenheim, Einselthum, Monsheim und Flörsheim-Dalsheim zu sehen.

Der kürzlich in Dienst gestellte  neue Einsatzwagen   der Feuerwehr an der Spitze führte der Zug vom Sportplatz  über die Bockenheimer Straße, Hauptstraße zur Wormser Straße am westlichen Ortsausgang zum neuen Festplatz hinter dem Bürgerhaus. Autofahrer auf der den Ort durchziehenden und stark befahrenen Bundesstraße 47 und auf der Kreisstraße aus Mölsheim kommend mussten kurzfristig anhalten und geduldig das „rollende Ortsgeschehen“ vorbeilassen.

Gleich an der Zugspitze, belebend die fröhliche Kinderturngruppe des TuS in bunten Trikots. Beeindruckend zu sehen was zielstrebige Jugendarbeit zustande bringt.  Anerkennende Worte hierfür bei den zahlreichen Zuschauern an der Zugstrecke. Die Kerwejugend aus dem ans Zellertal angrenzende Bubenheim war die nachfolgende erste Zugnummer, die lebhaft auf traditionelle   Aktivitäten in ihrem Dorf aufmerksam machten.

Was dann kam, waren vielseitige intensive Einblicke in das Wachenheimer Geschehen

von einst und heute. Da war zunächst der Turn- und Sportverein als bunt gemischte Bautruppe, ausgestattet mit entsprechender Kleidung und Handwerkszeug.   Die Turner Senioren/innen zeigten beeindruckend was es so alles im Ort zu tun, zu werkeln und zu bewahren gibt. Von der Ortsverschönerung bis zur geplanten Ortserweiterungsplanung, dem Straßenausbau und der Umweltgestaltung wurde alles was aktuell ist und die Bürger bewegt mit entsprechenden Hinweistafeln vorgestellt.

 Mit einem Festwagen „Projekt X“ stellte die Monsheimer Kerwejugend sich und ihre Gemeinde vor. Und dann wieder Ortsgeschehen auf breiter Basis. Die Wählergruppe mit einem „Buggy“ und dem nachhaltigen Hinweis, dass dort „Frauen-power“ auf dem Vormarsch ist und weitere für den Ort einsatzfreudige Frauen benötigt werden. Der Gemeindevorstand, von Orts-bürgermeister Dieter Heinz angeführt, warb beeindruckend für die Erhaltung und hoffentlich auch in Zukunft das Tal belebende „Zellertalbahn“. Mit einem Traktor aus den 1950 er Jahren, auf dem Anhänger einiges Ackergerät aus dieser Zeit, ein kurzer Blick wie es vor noch gar nicht allzu langer Zeit war.  

Auflockerung danach wieder für einen Zugbeitrag aus dem benachbarten Einselthum, der auf die letzte Kerwe im Zellertal, Anfang November hinwies und jedem der diese besucht mit einer „Zwiwwel“ belohnt.  Und wie hätte es anders sein können, als abermals die Darstellung heimischen Geschehens: Der Wachenheimer Fastnachtsvereins „Die närrischen Wachteln“ stellte sich, mit viel Beifall auf der Zugstrecke bedacht, mit seiner attraktiven Jugendtanzgruppe und seinen seit Jahren beliebten Vortragsfiguren Tilly, Familie Knaddel und Oma Hildegard vor. Mit Kritik an Verwaltungsvorschriften hielten die Fastnachter aber auch nicht zurück. Sollen doch in Zukunft aus Brandschutzgründen bei den Vorstellungen im Bürgerhaus zwischen 20 und 40 Sitzplätze wegfallen. Das verstehen sie nicht. Brandschutz muss aber sein!

Die Wachenheimer Kerwejugend, munter winkend auf einem Wagen, schloss sich an. Der Stammtisch „Fliegende Hirsche“ belebte den Abschluss des Wachenheimer Zeitgeschehens, ehe die Monsheimer Kerweborsch mit ihrer Wagenbeschriftung dem Hinweis auf den am nächsten Wochenende stattfindenden Monsheimer Markt, den Zug beschloss. Anschließend ging es zum neuen Kerweplatz hinter dem Bürgerhaus, wo eine große Dorfgemeinschaft bis lange in die Nacht bei flotter Musik zusammensaß.

Wolf-Dieter Egli

 

Wachenheim im Zellertal

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