Wachenheim

im Zellertal

Hannelore Brenner und „Kiwi“ sind in Rio dabei

Wachenheimerin qualifiziert sich zum fünften Mal für Paralympics

Die Wachenheimer Dressurreiterin Hannelore Brenner nimmt zum fünften Mal an paralympischen Spielen teil. Im Anschluss an die dritte und letzte Sichtung der Para-Dressurreiter im saarländischen Überherrn hat der Beirat Para-Equestrian des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die vier Kandidaten für die Spiele vom 07. bis 18. September in Rio de Janeiro bekannt gegeben.
 

Neben Hannelore Brenner mit ihrem Wallach Kawango (genannt „Kiwi“) werden auch Elke Philipp (Treuchtlingen) mit Regaliz, Alina Rosenberg (Konstanz) mit Nea’s Daboun und Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Feel Good nach Brasilien reisen, um dort die deutschen Farben wieder erfolgreich zu vertreten.
 

Für die 53-jährige Hannelore Brenner war die Qualifikation in diesem Jahr mit besonderen Schwierigkeiten verbunden. Musste Sie doch auf ihr erfolgreichstes Pferd „Women of the World“ verzichten, da dieses aus Altersgründen vom Verband ein Reiseverbot nach Übersee erhielt. Mit Kawango gab es bei den ersten Turnieren Höhen und Tiefen. Nach eigenen Worten fiel es der Wachenheimerin schwerer als gedacht, die gewohnte Zusammenarbeit mit ihrer Stute „Ollie“ aufzugeben.
 

Erst bei den Deutschen Meisterschaften auf Gestüt „Bonhomme“ vor den Toren Berlins wurden die Reiterin und ihr „neues“ Pferd ein Team. Zum insgesamt 14. Mal (von 15 Austragungen seit 2002) errang Hannelore Brenner den nationalen Titel; zum zweiten Mal nach 2014 mit Kawango. Doch auch dieser Erfolg bedeutete noch nicht automatisch die Qualifikation für Rio, wo für die Spitzengruppe der deutschen Para-Dressurreiter nur vier Startplätze zur Verfügung stehen, um die mindestens sechs Reiterinnen und Reiter konkurrierten.
 

Bei der entscheidenden Sichtung in Überherrn lagen Brenner und Kawango nach einer etwas leidenschaftslosen Einzelprüfung zum Auftakt noch auf Platz 5, fingen sich jedoch bei den weiteren Prüfungen mit guten zweiten Plätzen und gewannen schließlich die Kür am Sonntag mit großem Vorsprung. Für ihre Nominierung sprach jedoch insbesondere, dass das Team noch Luft nach oben hat. Gemeinsam mit Trainerin Dorte Christensen sollen diese Entwicklungsmöglichkeiten in den kommenden zwei Monaten, bevor es nach Rio geht, ausgelotet werden, um auch bei der fünften Teilnahme möglichst nicht mit leeren Händen von den Paralympics zurückzukehren.
 

Die Gemeinde Wachenheim und Ortsbürgermeister Dieter Heinz gratulierten der Reiterin zu ihren erneuten Erfolgen und wünschten dem gesamten „Wachenheimer Team“ mit Hannelore Brenner, Trainerin Dorte Christensen und „Kiwi“ (Kawango) eine gute Reise nach Südamerika, viele unvergessliche Momente und eine erfolgreiche Teilnahme an den Paralympics 2016.

 

Bild: Hannelore Brenner und Kawango haben erneut die Deutsche Meisterschaft errungen und sich beim Sichtungsturnier in Überherrn für die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro qualifiziert.

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