Wachenheim

im Zellertal

„Hotels“ für Bienen und Falter in Wachenheim 

Naturschutz hat das alleinige Ziel, Landschaft und die sie belebende Pflanzen- und Tierwelt als Lebensgrundlage des Menschen zu erhalten. Im begrenzten lokalen heimatlichen Umfeld kann er nur gelingen, wenn er – abgesehen von öffentlicher Hand zu betreuenden Aufgaben – durch Einzelpersonen oder Gruppen mit Ideenreichtum und Gestaltungswille dauerhaft unterstützt wird.
 

In Wachenheim wird der Naturschutzgedanke schon seit 1970 insbesondere durch Ronald Knier umgesetzt und intensiv gelebt. Knier wurde seinerzeit mit einem weiteren Wachenheimer von der Kreisverwaltung als Vertrauensmann für den örtlichen Vogelschutz und die Landschaftspflege verpflichtet. Seitdem hat er mit zahlreichen Aktivitäten dazu beigetragen, dass in und um Wachenheim Naturbewusstsein geweckt und gefestigt wurde.
 

Knier bezog auch immer die „Winzlinge“ unter den Tieren, nämlich Insekten und Falter, in seine Betreuungsarbeit mit ein. Er baute für sie Behausungen, sogenannte Insektenhotels, mit optimalen Brut- und Entwicklungsmöglichkeiten für Wildbienen und Falter.
 

Das letzte Insektenheim hat er gerade fertiggestellt und will es in den nächsten Tagen aufstellen lassen. Mit in Feldern gesammelten Teilen und ausrangierten Eichenholzfassdauben als ansprechenden Rahmen fertigte der Naturschutzbegeisterte die rund 80 Zentimeter hohe und 150 Zentimeter breite Insektenbrutstätte. Vogelkundliche Wanderungen mit Jugendlichen und Erwachsenen standen in den ersten Jahren häufig auf seinem Arbeitsplan. Ein Schwerpunkt seiner praktischen Arbeit war und ist der Bau geeigneter Brutstätten für die Vogelwelt im innerörtlichen Bereich. So kümmerte er sich um die Ansiedlung von Mehlschwalbenkolonien in den bäuerlichen Hofbereichen oder das Anbringen von Nisthilfen in vielen Hausgärten. Einheimische Raubvögel versucht er, ebenfalls zu umhegen. Eine Brutstätte für Störche konnte mit Unterstützung eines heimischen Stromversorgers geschaffen werden.
 

Biotop-Betreuung an der Pfrimm
 

Schwerpunkt seines Engagements war zudem der Vogelschutz im gesamten Gemarkungsbereich von Wachenheim einschließlich der Pfrimm mit ihrem Baumbestand. Im Auftrag der Verbandsgemeinde Monsheim betreut Knier auch das nach 2005 an der Pfrimm entstandene und mit Mölsheimer Quellwasser gefüllte Biotop. Bei besonders kostenintensivem Materialbedarf wie Beschriftungs- und Hinweistafeln erhält Knier stets großzügige Unterstützung durch eine Wormser Spezialfirma.
 

Quelle: WORMSER ZEITUNG vom 15.04 2017

Wachenheim im Zellertal

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